Fernweh.com
Last Minute Pauschal Flüge Hotels Frühbucher

City Guides für die Metropolen weltweit
 

Budapest - Wirtschaft

Über Budapest Stadtüberblick | Die Stadt in Zahlen | Stadtverkehr | Wirtschaftsprofil | Kostenbeispiele
Kontakt Kontaktadressen, Touristen Information
Stadtbesichtigung Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten | Weitere Sehenswürdigkeiten | Stadtbesichtigung | Stadtrundfahrten | Ausflüge
Unterwegs in der Stadt Veranstaltungen | Restaurants | Nachtleben | Einkaufen | Kultur | Sport
Anreise Flugzeug | Flughafen Infos | Bahn | Strasse

Geschäftsetikette

Geschäftsetikette

Als Ungarns Wirtschaftszentrum wird Budapest weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als der Rest des Landes, und so betrug die Arbeitslosenquote im Jahr 1999 7%, im gesamten Land lag sie bei rund 9%. Die bedeutendsten Wirtschaftszweige sind der Maschinenbau, die pharmazeutische Industrie, die Elektronik- und die Computerbranche sowie der wissenschaftliche Forschungsbereich. Das größte Geschäftsviertel befindet sich in Pest.

Geschäftsetikette

Die Budapester machen gerne Geschäfte mit Personen, die sie kennen und denen sie vertrauen. Dies gilt besonders für die ältere Generation, denn die Jüngeren sind direkter, kommen eher zur Sache und können wesentlich öfter Englisch. Es lohnt sich also, etwas mehr Zeit für das Kennenlernen aufzubringen. Die 20- und 30-Jährigen besetzen wichtige Posten, was Vertreter der alten Schule ablehnen. Die mündliche Begrüßung ist äußerst wichtig: erst schüttelt man die Hand (Frauen bieten zuerst die Hand an), dann sagt man seinen vollen Namen (erst den Nachnamen). Das „Wie geht es Ihnen?“ ist keine rhetorische Frage und verlangt eine Antwort. Besonders wichtig sind Visitenkarten ( névjegy ), die möglichst in Ungarisch abgefaßt sein sollten. Auch beim Abschied gibt man sich die Hand. Pünktlich zu sein ist außerordentlich wichtig. Das Überreichen und Erhalten von Geschenken ist üblich, deshalb sollte man Werbegeschenke zur Hand haben.

Zwar ist Ungarisch eine schwierige Sprache, aber nicht, wie vielfach angenommen wird, unmöglich zu lernen. Mangelnde Kenntnis der Sprache, der Kultur und des Geschäftsumfelds werden oft als Arroganz gedeutet, und können u.U. zur gesellschaftlichen Isolation führen. Einen Kollegen als Dolmetscher (Tolmác) einzusetzen, wird häufig abgelehnt, da dies eher als Zeichen der Unterwürfigkeit angesehen wird und nicht als ein Versuch, zurechtzukommen. Das Auferlegen von zusätzlicher Papierarbeit wird als ein Mangel an Vertrauen gedeutet.

Gastfreundschaft ist besonders wichtig, und Abendessen sind sehr oft förmliche Angelegenheiten, bei der entsprechende Kleidung erwartet wird. Man sollte niemals trinken, bevor der Gastgeber das Glas erhebt und womöglich einen Trinkspruch ausspricht. Wenn man einen Kollegen zu Hause besucht, sind Geschenke angebracht – Wein oder Spirituosen für den Gastgeber, Blumen für die Gastgeberin und Schokolade für die Kinder.

Geschäftsleute sollten sich zeitlos elegant kleiden. Ein wichtiger Teil des persönlichen Auftretens sind auch Handys. In Betrieben ist man vor allem im Frühjahr und Herbst sehr beschäftigt. Die Geschäftszeiten sind normalerweise Mo-Do von 08.00-16.30 Uhr, freitags hört man früher auf. Geschäftstreffen können allerdings außerhalb dieser Zeiten stattfinden, auch am Wochenende. Die Unterscheidung von Büro- und Privatnummern ist alles andere als klar, denn in Verbindung zu bleiben, gilt als sehr wichtig, und Anrufe am Abend und am Wochenende sind durchaus üblich.



Realisierung: Markus Gerber IT Consulting | Impressum und Kontakt | Haftungsausschluss | Abenteuer Sambia | Abenteuer Uganda